Bürgerstiftung Hannover

Restaurierung Buntglasfenster St. Martin


Mit Unterstützung der Irmgard Rosenbrock Stiftung werden die prächtigen Buntglasfenster der evangelisch-lutherischen St. Martin-Kirche in Hannover-Linden bald wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen. Der 1957 fertiggestellte und seit 2015 unter Denkmalschutz stehende Kirchenbau ist ein Frühwerk des einflussreichen Architekten Dieter Oesterlen (1911-1994). Inzwischen aufgetretene Schäden an den Verglasungen erfordern nun ein Konzept, für das bislang nur begrenzt Erfahrungen vorliegen. St. Martin wird damit zu einem Modellvorhaben, an dessen Restaurierung sich verschiedene Institutionen gemeinsam beteiligen.

Die Buntglasflächen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkunstwerks und bedeutend in ihrer Funktion als Fenster bzw. beleuchtete Fläche im Kirchenbau. Das aufwändige Restaurierungskonzept setzt sich kunsthistorisch intensiv mit dem Künstler Klaus Arnold (1928-2009) auseinander, der die Motive entworfen hat. Besonderes Augenmerk liegt auf der Farbigkeit, dem Zuschnitt der Gläser und dem Bleinetz, das die Fenster trotz seiner zahlreichen Bleiruten leicht und luftig wirken lässt. Ganz wichtig bei der Umsetzung ist, die Substanz zu erhalten und so wenig wie möglich in den originalen Bestand einzugreifen. Die Arbeiten an den Verglasungen sind derzeit noch im Gange, aber die Kirchenbesucher werden sich bald wieder an der besonderen Atmosphäre erfreuen können, wenn das Kirchenschiff in gedämpftes, feierliches Licht getaucht ist.

Foto rechts: Pastor Martin Häusler (re) präsentiert mit dem Küster und Baubeauftragten Johannes Kufner eines der herausgebauten Fensterelemente.

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