Bürgerstiftung Hannover

Qualifizierung von Jugendlichen

Die Werk-statt-Schule ist eine vielseitige Bildungsstätte, die an sechs Lernorten im Norden Hannovers angesiedelt ist. Der Verein wurde 1982 als selbst­ver­wal­te­ter, gemein­nüt­zi­ger Bil­dungs­trä­ger gegrün­det und  bie­tet Kindern und Jugendlichen umfas­sende Ori­en­tie­rungs­hilfe und  praxisorientiertes, ganzheitliches  Lernen. Insbesondere Jugendliche, die nach Schulverweigerung oder persönlichen Problemen eine schwierige Schullaufbahn hinter sich haben, erhalten hier neue Chancen und  Lebens­per­spek­tiven. Insgesamt werden ca. 300 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

In der Werk-statt-Schule ist der Name Programm. Über und mit der praktischen Arbeit wird das notwendige theoretische Wissen vermittelt, z. B. für Schul- und Berufsabschlüsse, Berufsorientierung im handwerklichen oder Dienstleistungsbereich und vielen Sonderprojekten. Die Ausbildung in der Werk-statt-Schule bietet qualifizierte Berufsabschlüsse, wie z. B. als VerkäuferIn, ElektronikerIn für Energie- und Gebäudetechnik und Veranstaltungsfachmann/frau.

Einer der großen Bereiche ist die Produktionsschule in Limmer. Die Jugend­li­chen arbeiten hier in drei Werk­statt­be­rei­chen: Gas­tro­no­mie, Büro­ser­vice und Haustechnik. Das erworbene Wissen bringen sie auch gleich auf den Markt – die Speisen werden für das schuleigene Bistro oder für Catering-Kunden  gekocht, das Gebäu­de­team übernimmt die tech­ni­sche Unter­hal­tung aller Lern­orte und klei­nere Auf­träge im Bau– und Reno­vie­rungs­be­reich.

Das Lernen in Kleingruppen gewährleistet eine individuelle Förderung. Es stärkt zudem die Verantwortung des Einzelnen für die Gruppe. Lernen findet nicht isoliert statt, sondern berücksichtigt die Aspekte des Füreinander und Miteinander. Besonderen Wert legt die Werk-statt-Schule außerdem auf soziale Zusammenhänge und ökologische Nachhaltigkeit. Die Bürgerstiftung Hannover fördert diese wichtige und vielseitige Bildungseinrichtung schon seit vielen Jahren.